ELENA STIKHINA | SOPRAN
Nach einem Klavierstudium an der Musikschule ihrer Heimatstadt Lesnoi studierte Elena Stikhina Gesang am Moskauer Konservatorium sowie von 2012 bis 2014 am Galina-Wischnewskaja-Operngesangszentrum in Moskau. Nach ihrem Studium wurde Stikhina 2014 Solistin am Primorski Opern- und Balletttheater in Wladiwostok, ab 2017 Solistin am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg. Stikhina hat sich in wenigen Jahren ein umfangreiches Repertoire mit den Schwerpunkten Puccini, Verdi und russische Oper erarbeitet. Seit 2017 tritt die Sopranistin weltweit an den bedeutendsten Opernhäusern auf. Im Mai 2018 sang sie unter der Leitung von Valery Gergiev im Gasteig und im Festspielhaus Baden-Baden erstmals die Senta in Richard Wagners „Fliegendem Holländer“. Im April 2019 debütierte Stikhina als Cio-Cio-San in Puccinis „Madama Butterfly“ an der Niederländischen Oper in Amsterdam. Bei den Salzburger Festspielen 2019 sang sie in Cherubinis „Médée“ die Titelrolle. Im November 2025 übernahm sie in Amsterdam die Titelrolle in Tschaikowskis „Die Jungfrau von Orléans“. 2014 erhielt sie den ersten Preis und den Publikumspreis des internationalen Wettbewerbs „Competizione dell’ Opera“ in Linz, 2016 gewann sie den Publikumspreis „Beste Sängerin“ sowie den „Culturarte-Preis“ im Rahmen von Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb.
ALEXANDRA GOLOUBITSKAIA | KLAVIER
Die Pianistin studierte in Moskau und an der Kunstuniversität Graz und begann eine Karriere als Solistin, Liedbegleiterin und Kammermusikpartnerin. Liedbegleitung für diverse Rezitals sowie umfangreiche musikalische Auftritte führten sie zu Konzerten und Festivals in die GUS-Staaten, nach Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Südafrika, Südamerika, in die Schweiz und in die Niederlande. Engagements führten sie unter anderem an die Wiener Staatsoper, das Teatro Real Madrid, das Gran Teatre del Liceu, das Teatro Colón, an das Theater an der Wien sowie zu den Bayreuther und Salzburger Festspielen in Zusammenarbeit mit Kirill Petrenko, Semjon Bychkov und Riccardo Muti. Weitere Gastspiele führten sie an die Komische Oper Berlin, die Staatsoper Prag sowie nach Frankfurt, Stuttgart, Grafenegg und zum Festival „Heidelberger Frühling“. Vielbeachtet waren konzertante Aufführungen von „Tristan und Isolde“ am Hessischen Staatstheater Wiesbaden sowie ihre Klavierbegleitung (in der Rolle des Orchesters) bei Galavorstellungen des „Ring des Nibelungen“ in Wiesbaden. Alexandra Goloubitskaia wurde zudem von der Deutschen Grammophon als musikalische Studienleiterin und Sänger-Coach für eine gefeierte Live-Aufnahme von „Lady Macbeth von Mzensk“ mit dem Boston Symphony Orchestra unter Andris Nelsons engagiert.
PROGRAMM
W. A. Mozart
„Der Zauber“, K. 472
Arie der Susanna aus „Le nozze di Figaro“
Arie der Despina aus „Così fan tutte“
Felix Dahn
Mädchenblumen, op. 22
Kornblumen | Mohnblumen | Epheu | Wasserrose
Klavierstück von Alexandra
N. Rimski-Korsakow
Wandle in der Stille der Nächte, op. 40 Nr. 3
Auf den Hügeln von Georgien, op. 3 Nr. 4
Nicht der Wind weht von der Höhe, op. 43 Nr. 2
P. Tschaikowski
Arioso der Iolanta aus der Oper „Iolanta“
A. Berg
Aus „Sieben frühe Lieder“
Die Nachtigall | Im Zimmer | Liebesode | Sommertage
Georges Bizet
Arie der Micaëla aus „Carmen“
Claude Debussy
„Mandoline“ | „Ariettes oubliées“
Nr. 1: C’est l’extase langoureuse | Mandoline
Nr. 4: Tournez, tournez… | Beau Soir
Klavierstück von Alexandra
Sergei Rachmaninow
In der Nacht im Garten von mir, op. 38 Nr. 1
Zu ihr, op. 38 Nr. 2
Gänseblümchen, op. 38 Nr. 3
Der Traum, op. 38 Nr. 5
A. Dvořák
Arie der Rusalka aus der Oper „Rusalka“